Wer Missstände öffentlich macht, riskiert oft viel: Karriere, Freiheit, manchmal das eigene Leben. Der neue Dokumentarfilm „Whistleblower“ von Marc Bauder erzählt davon. Zum offiziellen Kinostart zeigen wir ihn euch in Zusammenarbeit mit der Filmverleihfirma Realfiction.

Foto: bauderfilm


Über drei Jahre hat Bauder für den Film Menschen begleitet, die Geheimnisse ans Licht bringen, und die, die sie dafür verfolgen. Dazu gehört Jean-Jacques Lumumba, Großneffe des kongolesischen Unabhängigkeitshelden Patrice Lumumba. Er hat verdächtige Geldflüsse in seiner Bank aufgedeckt und lebt heute im Exil in Frankreich. Der Film zeigt aber auch das Netzwerk hinter den Enthüllungen: Anwälte wie William Bourdon, Organisationen wie The Signals Network und Journalisten. Darunter sind Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, die bei der Süddeutschen Zeitung an den Panama Papers gearbeitet haben. Sie erzählen von ihrer anonymen Quelle „John Doe“. Mit Holden Triplett, dem ehemaligen Leiter der Spionageabwehr im Weißen Haus, kommt auch die Gegenseite zu Wort.

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Marc Bauder ist unter anderem für „Master of the Universe“ mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden. Er ist bei der Vorführung dabei und beantwortet nach dem Film 30 bis 45 Minuten lang Fragen aus dem Publikum.


Vorher laden wir zum gemeinsamen Mittagessen in der Nähe ein. Die Kosten für Essen und Film übernimmt der DJV EMO.